Intensiv in die Noten geschaut

28.01.2018

Nicht nur die Choreografie unser Adlerküken wird derzeit intensiv bearbeitet, sondern auch unsere musikalische Ausbildung steht momentan ganz oben auf dem Programm. Es geht eben nicht nur um ausgefeilte Marschdarbietungen und fantasievolle Showprogramme, sondern auch um die dazugehörige Musik. Wer unsere Darbietungen in Bewegung gesehen hat, kann vielleicht erahnen, dass es einen gewaltigen Unterschied zu einem klassischen Orchester gibt. Wir schauen nicht aufs Notenblatt, ein Stuhl für jeden Musiker fällt ebenfalls aus und überhaupt  kommt es bei einer anspruchsvollen Choreografie eben auf eine immense Konzentrationsleistung an.

Einerseits bedarf es der richtigen Schritte zur rechten Zeit und auf der anderen Seite, wollen wir die Zuschauer natürlich auch mit unserer Musik berühren.  Um diese beiden Dinge zueinander zu bringen, bedarf es daher einer superguten Vorbereitung, denn wer sich auf die Musik konzentriert, hat keinen ausreichenden Blick auf die Choreografie.

Um dieses Dilemma zu vermeiden, haben sich die Mitglieder des Potsdamer Fanfarenzuges am heutigen 28. Januar bereits um 10 Uhr zusammengefunden, um sich intensiv mit den Noten unserer gespielten Stücke zu befassen. Dass wir einige von ihnen bereits seit geraumer Zeit spielen, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Bietet doch ein jedes Notenblatt viel Spielraum für Interpretationen.

Was sollen wir sagen? Natürlich hätten wir diesen Sonntag auch auf dem Sofa oder mit einem Ausflug ins Potsdamer Umland verbringen können, aber am Ende unseres Trainingstages stellte sich dann doch die wohlbekannte Zufriedenheit ein, die man von erfolgreichen Unternehmungen kennt, welche auch mal mit Schwierigkeiten gespickt sind.