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70 Jahre NRW - Festumzug mit Potsdamer Fanfarenzug

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Es mag ja  für unsere treuen  Leser langweilig sein, immer wieder mit dem Thema Wetter in einen Textbeitrag einzusteigen, aber wir kommen auch heute einfach nicht um diese Thematik herum. Temperaturen, die alle Skalen sprengten, zig Liter Wasser, die trotzdem nicht ausreichten, um den Durst zu löschen und eine Sonne, die von einem blitzblauen Himmel strahlte. Das könnte die Kurzfassung unseres Reiseberichtes sein, denn das zu Ende gehende Wochenende, verbrachte der Potsdamer Fanfarenzug in der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Doch wir beginnen einfach mal am Anfang der Geschichte.

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen feiert derzeit mit ungezählten Höhepunkten seinen 70. Geburtstag und natürlich waren zahlreiche Gäste geladen. Der Potsdamer Fanfarenzug gehörte dazu und gemeinsam mit den „Langen Kerls“ von der Riesengarde Potsdam, machten wir uns auf dem Weg an den Rhein.

Angekommen mitten im Getümmel, gab es erst einmal ein leckeres Mittagessen, bevor wir uns unter Einbeziehung der ersten Wasservorräte auf den Festumzug vorbereiteten. Unsere Erwartungen waren natürlich groß, denn Festumzüge gehören ja  zu Düsseldorf, wie der Rhein ins Ruhrgebiet. Also zogen wir durch ein buntes Getümmel zu unserem Startplatz auf der Oberkassler Brücke und konnten unterwegs einen ersten Eindruck von der Vielfältigkeit der Teilnehmer des Festumzuges erahnen. Dann ging es auch schon los und mitten rein in die Düsseldorfer Altstadt. Ausgerüstet mit Wasserreserven, zwei Eimern Bonbons und allerlei Infos zu unserem Verein, stürzten wir uns also in das Abenteuer rheinischer Festumzug.

Wir begeisterten das Publikum mit unserer Musik und rührten fleißig die Werbetrommel, denn immerhin wartet ja im September unsere Reise nach New York auf uns, für die wir auch weiterhin Unterstützung einwerben.

Auf dem Burgplatz wurden alle Teilnehmer des Festumzuges einzeln vorgestellt und es gab noch einmal eine extra Portion Beifall, der Kraft für den weiteren Weg spendete.

So zogen wir durch ein dichtes Spalier neugieriger Zuschauer, bis wir den Endpunkt des Festumzuges erreichten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir sämtliche Wasservorräte aufgebraucht und waren dankbar für die aufziehenden Wolken, die Regen und Abkühlung versprachen.

Den Rückweg traten wir über eine der zahlreichen Rheinbrücken an und konnten dabei gleich noch einen Blick auf das ausgedehnte Festgetümmel erhaschen, in das wir uns nach einer kurzen Erholungsphase natürlich auch noch stürzten.

Gegen 21 Uhr brachte uns dann unser Bus in eine Jugendherberge in Neuss. Hier verbrachten wir einen gemütlichen Restabend mit viel Geschnatter, Pizza und natürlich einer ausgiebigen Dusche, bevor wir müde in unsere Betten sanken.

Tja, dass war es eigentlich schon, denn nach einem ausgiebigen Frühstück wartete unser bewährtes Bus-Team auf uns, um in Richtung Potsdam zu starten.

Unser Resümee? Tolle Stadt, super Festumzug, kunterbuntes Angebot für Besucher aller Couleur und natürlich kommen wir gern wieder, wenn es den nächsten runden Geburtstag zu feiern gibt.